Industrie in Ungarn

Industrie Ungarn

Ungarn ist arm an natürlichen Ressourcen die von wesentlicher Bedeutung für die Schwerindustrie sind und stützt sich deshalb stark auf importierte Rohstoffen. Die Industrie in Ungarn, die vor dem Zweiten Weltkrieg nur teilweise entwickelt war, hat sich seit 1948 schnell entwickelt und bildet den Großteil der Exporte.

Ungarn hat sich auf die Entwicklung von Stahl, Werkzeugmaschinen, Bussen, Dieselmotoren und Lokomotiven, Fernseher, Radio, elektrische Glühlampen und Leuchtstoffröhren, Telekommunikationsgeräte, Kühlschränke, Waschmaschinen, medizinische Geräte und andere Feinmechanik konzentriert. Die Textil-und Leder-Produktion ist hingegen seit dem Zweiten Weltkrieg in ihrer Bedeutung zurückgegangen, während die Chemie zur führenden Industrie in den frühen 1990er Jahren wurde. Auch die Lebensmittelverarbeitung, früher die führende Industrie, macht einen erheblichen Teil der Exporte aus. Dabei sind Fleisch, Geflügel, Getreide und Wein die gewöhnlichen Produkte.

Im Jahre 1993 war die industrielle Produktion nur noch zwei Drittel so stark wie in 1985. Im Jahre 1997 stieg die Industrieproduktion in der Herstellung von Kraftfahrzeugen, Unterhaltungselektronik, isolierte Leitungen, Büromaschinen und Computer, Eisen-und Stahlerzeugnisse, chemischen Erzeugnissen und Haushalt Kosmetika, Gummi-und Kunststoffwaren und von Papier-und Zellstoff-Produkten. Im Jahre 1992 begannen Suzuki und Opel Autos in Ungarn zu bauen. Suzuki erhöhte ab dem Geschäftsjahr 1995 die Jahresproduktion von 29.000 auf 50.000 Einheiten. Seit 1990 entwickelte Ungarn eine industrielle Stärke im Kraftfahrzeug-Bereich sowie eine wachsende Industrie im Bereich Kunststoff und Elektronik. Im Jahre 2001 produzierte Ungarn 144.313 Autos, somit eine 5% ige Steigerung gegenüber 2000. Zusätzlich wurden 1621 Lkws gebaut, 24% mehr als noch ein Jahr zuvor. Im Jahre 2001 entfielen knapp 14% der gesamten Industrie in Ungarn auf den Bereich der Fahrzeuge.

Das Wachstum in der Fahrzeugproduktion in den frühen 2000er Jahren wurde durch eine beträchtliche Zahl von ausländischen Investoren gefördert. Doch auch High-Tech-Geräte (Computer-, Telekommunikations-Ausrüstung, und Haushaltsgeräte) zeigten ihr stärkstes industrielles Wachstum im Jahre 2001. Die ungarischen Regierung verfolgte eine Politik der Privatisierung und Maßnahmen zur Umstrukturierung der Industrie, sodass bis Ende des Jahres 2002 80% der Wirtschaft in Privatbesitz war. Von 2003 an wurden die Kfz-, die Werkzeugmaschinen und die IT-Branche gezielt für industrielles Wachstum genutzt.


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